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Portrait Kristiane Schley

M E H R

über mich erfahren Sie in `meinem geheimen Garten` ,  in dem ich meine zwei persönlichen Gärten vorstelle.

Seit 2011 engagiere ich mich für die Erfurter Transition Town Initiative und damit für meine Stadt im Wandel hin zu mehr Partizipation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Quelle: Fotolia/Morphart

Klimaschutz & Mobilität

Die 1. Etappe ist geschafft. Diese Veranstaltung war der Auftakt zu Weiteren und am Ende haben wir die Welt gerettet !!!

 

Ok, noch nicht ganz, aber wir sind in die Gänge gekommen. Die Veranstaltung war gut besucht, der Raum hat grade so gereicht. Nach den Referaten entwickelte sich sofort eine angeregte Diskussion, die erst kurz vor 22:00 endete. Das gute Bier aus dem LandMarkt-Kiosk war dann allerdings auch fast alle.

 

Hier der Versuch, die beiden Referate von Prof Gather und Jennifer Schubert zusammen zu fassen:

Erklärtes Ziel mindestens 80% CO2-Reduzierung bis 2050 erreichen, besser 95%.

 

Erfurt ist schon mal nicht schlecht, vor allem, weil die EVAG ca. 30% aller Wege übernimmt - spart CO2 und führte zu einem guten Ruf dieses Kommunalen Unternehmens. Daneben ist Erfurt eine Fußgängerstadt und das Radwegesystem ist inzwischen ganz brauchbar, wenn auch vor allem in den peripheren Stadtgebieten ausbaubar. Nicht zuletzt kann bis 2050 mit einem Rückgang um 10% CO2 durch den technischen Fortschritt gerechnet werden, selbst wenn die Einwohner ihr Mobilitäts-Verhalten nicht ändern.

Das reicht aber nicht, also folgende Ziele: kurze Wege, Luftverkehr nicht mehr als heute, PKW besser auslasten und substituieren, dass nur noch 15% der Wege damit zurück gelegt werden, ÖPNV als intelligent vernetztes und vertaktetes Mobilitätssystem kann 30% und der Fahrradanteil 20% an den Wegen insgesamt beitragen, Flotten von Liefer-LKW als Elektroversion, auch die PKW d. Stadtverwaltung. Das alles kann bis 2050 mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen erreicht werden. Richtig wirksame wären allerdings auch sehr unbeliebt, die City-Maut wird daher gar nicht vorgeschlagen, obwohl London damit innerhalb der letzten 10 Jahre 50 Mrd. € eingenommen und in seinen ÖPNV investiert hat. Immerhin, hohe Parkgebühren und Anwohnerparken sind gute Ansätze.

Letztlich führt aber das positive Image CO2-sparender Mobilitäts-Alternativen vielleicht noch schneller zum Ziel: überall Steckdosen & kostenloses Parken für für eMobile, eine einladende Gestaltung und damit Rückgewinnung des Öffentlichen Raumes, noch mehr Fahrradparkplätze überall, aber geordnet (Amsterdam hat das grade beschlossen), niedriger Ticketpreis für ÖPNV und vor allem der Verbund von Wegeketten und die Zuverlässigkeit beim Fahrplan. Bahn-und Bus-Verkehrsverbund im gesamten Freistaat, natürlich grenzüberschreitend wäre die logische Konsequenz. Ergänzt von einfach zu handhabendem Carsharing, Bürger- und Rufbussen, Sammeltaxis und eBikes, die überall zur Verfügung stehen .

Fazit : weniger und besserer Verkehr senkt nicht nur klimaschädliches CO2 sondern verbessert vor allem die Lebensqualität für uns alle.

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