S C H L E Y   &   P A R T N E R
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Portrait Kristiane Schley

M E H R

über mich erfahren Sie in `meinem geheimen Garten` ,  in dem ich meine zwei persönlichen Gärten vorstelle.

Seit 2011 engagiere ich mich für die Erfurter Transition Town Initiative und damit für meine Stadt im Wandel hin zu mehr Partizipation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Quelle: Fotolia/Morphart

Architektur-Exkursion nach Holland 21. - 22. September 17

Die Reise ging über Arnheim und Tilburg nach Amsterdam und am Freitag nach Rotterdam. Mit über 40 Stadtplaner- und HochbaukollegInnen aus ganz Deutschland und unter der Reiseleitung von http://events.md-mag.com/objektour/   sah ich mir die aktuellen städtebaulichen Entwicklungen und  Baumaßnahmen an. Die Niederlande standen schon lange auf meinem Zettel, vor allem  die zeitgenössische Europäische Stadtplanung und die innovative Architektur . Und wirklich - ich fand meine Erwartungen übertroffen. 

Rotterdams Altstadt ging nach einem Bombenangriff 1940 in Flammen auf, es blieb nichts weiter übrig als der weiße Sand des Baugrundes. In den Jahren bis heute entstanden nicht nur eine autogerechte Stadt, ein leistungsfähiges Tram-Netz sondern auch schon der 3. Bahnhof an gleicher Stelle, wobei dieser nun als Knotenpunkt von Tram, Stadtbus und Bahn fungiert. Sozialer Wohnungsbau spielt ein wichtige Rolle, auch in der Innenstadt wird auf soziale Durchmischung geachtet. Ein großer Teil der Mieten werden subventioniert. Inzwischen entwickelt sich auch ein Mietwohnungsmarkt - die Menschen werden mobiler. Die Übernachtung im CitizenM-Hotel war für uns TeilnehmerInnen zweifellos ein Höhepunkt, getoppt wurde das jedoch von der neuen Markthalle, einem einzigartigen, privat finanzierten Projekt, das 2014 eröffnet wurde; Wohnen und Handel in einem. Nachhaltig beeindruckend das riesige Wandbild an der Innenwand.

Amsterdam blieb von Kriegszerstörungen verschont, die Altstadt ist heute ein riesiger Touri-Markt.   Uns interessierten daher die Neubauten an der Ej, zB. die Stadtbibliothek, das Konservatorium und das Eye, das neue Filmmuseum. Im ehemaligen Hafenareal stehen inzwischen der neue Justizpalast mit der Staatsanwaltschaft sowie einige extravagante Penthäuser.

Weiterbildungen

Fit mit Asphalt 15. März 2017

Asphaltarbeiten sind nicht grade mein Brot-und Butter-Geschäft. Gerade deshalb braucht es immer wieder mal ein Update und diesmal ergab sich das in Weimar, beim Prüfinstitut IBU .

Einige Kollegen und Kolleginnen waren am 15.03.17 so wie ich auch  der Einladung des Prüfinstitutes gefolgt und fuhren vier Stunden später um ein Zertifikat und einige wichtige Erkenntnisse reicher wieder in ihre Büros zurück. Kurz, inhaltsreich und im lebendigen Dialog - so wünsche ich mir andere Weiterbildungen ebenfalls.

Tagung Kulturlandschaft - Schutzgut, Kulturgut, Handlungsort 28. September 2016

Die Thüringer Landesanstalt für Geologie und Umwelt hatte zur Tagung in die Fachhochschule eingeladen und beleuchtete dabei den aktuellen Stand der Forschung, die Perspektiven die sich aus der IBA ergeben sowie die aktuellen Handlungsfelder, zB. für Flussauen und Hochwasserschutz. An der FHE gibt es sogar einen Masterstudiengang `Kulturlandschaftsanalyse` und ein interaktives Portal mit Daten und Karten zur Thüringer Kulturlandschaft, darüber hinaus ein 3-bändiges Handbuch zur Th. Kulturlandschaft.
Die IBA `Land in Sicht` thematisiert die Transformation von Stadt und Landschaft in Thüringen anhand von innovativen, nachhaltigen Vorhaben. Das TH. Landesamt f Denkmalpflege und Archäologie hingegen kann nur den Status Quo erhalten und kaum Einfluss auf die Umgebung des Denkmales ausüben. Der Heimatbund wiederum richtet den öffentlichen Fokus auf die Kulturlandschaft als Schutzgut und organisiert Veranstaltungen, die das Erbe pflegen.

Zeichenkurs Stadtbilder in Hattingen 7.- 11. Juli 2016

Ich liebe das Ruhrgebiet, diese kultivierte Mischung aus Industrie, Kultur, Natur und Geschichte fasziniert mich. Wenn dann auch noch ein Kurs mit Grafiker und 8 Gleichgesinnten angeboten wird, kann ich natürlich nicht nein sagen. Also reiste ich zusammen mit meinem Rad nach Hattingen, bekannt durch die Heinrichshütte. Die Kleinstadt liegt mitten drin im Triangel von Essen, Bochum und Wuppertal, direkt an der Ruhr. Es ist bergig dort, kaum Felder, viel Wald. Die Stadt hat einen pittoresken Kern aus Fachwerk, es gibt sogar noch eine Stadtmauer. Die Industriekultur hab ich mir daher nur mit dem Rad erschließen können, entlang der glasklaren Ruhr oder auf den hervorragend ausgebauten Radwegen. Meine  `Beute`  in Form von Reiseskizzen gibts hier zu sehen.

Baumforum 10. März 2016

Bäume, die den zukünftigen Klimaveränderungen in Städten entsprechen, werden gegenwärtig an vielen Instituten getestet. Es gibt diverse Listen mit Empfehlungen für die Standorte in Deutschland. Eine davon entstand nach einer 6 jährigen Versuchsreihe der LWG Bayern an Standorten, die auch mit denen in Thüringen vergleichbar  und daher für uns Planer auch relevant sind.

Interessante Erkenntnisse auch für Planung und Betreibung von Kletterparks in Wäldern in Hinsicht auf die Befestigung der Seile und Baulichkeiten in den Wipfeln. Eher Spezialisten ansprechend die Erkenntnisse zu Sicherheitstests bei alten Bäumen. 
Insgesamt jedoch wieder ein informativer Tag zu einem der für mich als Landschaftsarchitektin wichtigen Thema, den Bäumen.

OQpaint - Graffitti und Kommunikation  20.2.2016

Radio frei hatte am 20. Februar 16 eine Veranstaltung zum Thema Graffiti vorbereitet und wird den Mitschnitt davon auch in der Mediathek vorhalten:

Bei zwei Vorträgen  ging es um Geschichte,  Ausprägung und Potential von Graffiti & Street Art, sowie  um die Erforschung und Nutzung seiner gesellschaftlichen Relevanz.

Zunächst kam Martin Gegenheimer,  Politologe beim Archiv der Jugendkultur e.V. https://www.facebook.com/graffitiarchiv/ zu Wort, der kenntnisreich und detailliert erläuterte, wie Graffiti entstand, sich entwickelte und heute gelebt wird. Denn Graffiti und Street Art sind Bestandteil einer Jugendkultur geworden, die einerseits zwischen Rapmusik, Breakdance, Straßengangs und Mode und politischen Statements und andererseits Kunst im öffentlichen Raum und Reklame angesiedelt ist. Nach wie vor wird Graffiti von den Stadtverwaltungen hart bekämpft. Beispiel Berlin: Antikratzfolien mit dem Logo Brandenburger Tor sollen die Scheiben der U-Bahn schützen, die Reinigung der Bahnhöfe erfolgt täglich, besprühte Züge werden aus dem Verkehr gezogen. Doch die Szene ist erfinderisch:  Rollerbilder an Brandwänden entstehen beim Abseilen, Lichtgraffiti mit Beamern und Lasern senden Botschaften auf leere Wände, aberwitzige  Mini-Modelle auf Pflastersteinen erscheinen in den sozialen Medien, es wird mit Verfremdung von Texten und Plakaten gearbeitet, Guerillagardening, Schuhpaare, urban knitting usw. sind alternative Ansätze. Auch die Werbeeindustrie profitiert von der Kunstform von Graffiti, was dazu führte, dass in Berlin schon Kämpfe um Brandwände ausgetragen werden und über Nacht riesige Wandgraffiti übermalt werden, versehen mit dem Logo eines Auftraggebers wie Nike.

Inzwischen aber wird Graffiti auch  zur Revitalisierung vernachlässigter Stadtviertel eingesetzt. Mit dem Festival Freiraumgalerie  http://www.freiraumgalerie.com/index.php/konzept, das schon 3 mal zwischen 2012-14 in Freiimfelde stattfand, wurde ein Experiment gewagt, das diesem vernachlässigten, isolierten und sozial problematischen Stadtteil in der Nähe von Halles Zentrum wieder auf die Bein helfen kann. Deprimierend hoch war der Leerstand und bauliche Verfall  in dem Gründerzeitviertel, der Mangel an sozialen Einrichtungen und Angeboten für Freiraumaktivitäten und Grün. Die Initiatoren wurden zwar formell von einem Verein unterstützt, trugen jedoch eigentlich selber das Risiko. Zunächst machten Sie ihren Plan der Bauverwaltung schmackhaft, der das Vorhaben jedoch egal war, schlimmer konnte es ja nicht kommen. Also gingen die Initiatoren auf einige Hausbesitzer zu und bekamen die Erlaubnis, die Fassaden, vor allem Brandwände unter 2 Bedingung bemalen zu dürfen: keine Kosten für die Besitzer und  Freiheit  in der Motivwahl für die Künstler. Vereine, Sponsoren und Förderer wie die Montag-Stiftung sorgten für die Arbeitsbedingungen der Künstler und die Initiatoren für die Öffentlichkeitsarbeit im Viertel. Der Erfolg war überraschend und wurde anhand der Umfrageergebnisse soziologisch ausgewertet: Freiimfelde stand plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sogar das DB-Magazin `Mobil` berichtete darüber. Den Anwohnern wurde mit den Aktionen in 2012, 13 und 14 bewusst, welche Potentiale ihr Viertel hatte. Es begann ein Zuzug von Jungen und  Kreativen, die Sanierung eines großen Teiles der Gebäude setzte ein, es entstanden urbane Gärten, StartUps und Coworkingspaces und mehrere Bürgerinitiativen, die das Image von Freiimfelde  als hippes, unkonventionelles Quartier mit kreativem Potential und niedrigen Mieten neu erfanden.

Bei Radio Frei haben mit Björn  & Felix zwei Protagonisten von OQpaint https://www.facebook.com/OQPAINT/ die Moderation des Abends übernommen und einen Flyer anboten, der die wichtigsten Graffiti der Stadt Erfurt kurz erläutert.  Sie kündigten auch an, dass es in 2016 an hiesigen Brandwände 3 neue Graffitis geben würde.

Und an dieser Stelle kann ich mirs wiedermal nicht verkneifen, hiermit anzugeben, dass auch TTE ein wunderschönes Graffiti von Felix & Co hat, nämlich am PARADIES in der Metallstr. http://www.transitiontownerfurt.de/themengruppen/urban-gardening/ :-)

urban sketching in Hamburg 7.-11. September 15

Das hab ich mir jetzt gegönnt: eine Woche zeichnen und skizzieren in Hamburg und es war phantastisch. Gemeinsam mit Gleichgesinnten machten wir  an den schönsten Orten dieser traumhaften Stadt `Beute` in Form von Skizzen, die das Leben und die Atmosphäre einfangen sollten, aber auch die Architektur und den städtischen Raum würdigen. Der Hafen und der Elbort Övelgönne waren eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, ebenso die Hafencity oder der Jenisch-Park mit dem Barlach-Museum. Kehrwieder nächstes Jahr.

Bauleitergespräche des BDLA 10. Januar 2015

Ich bin am 10. Januar 15 mit einem Bauhelm heim gekommen. Den bekommt man mit der 5. Teilnahme. Jetzt muss ich nur noch sehn , wie ich den aufgedruckten Text "Zertifizierter Bauleiter" wieder runter rubbeln kann, sonst nimmt mich auf den Baustellen leider keiner Ernst.

Natürlich waren  die Fachvorträge großenteils interessant, allerdings waren auch welche dabei, die wohl sonst eher vor Studenten des jeweiligen Referenten gehalten wurden. Die Exkursion am Samstag nach Potsdam-Drewitz, einem Plattengebiet, das 26 Jahren nach der Wende noch großenteils mit unsanierten Gebäuden und Außenanlagen leben muss,  hat nicht nur mir gezeigt, dass Grün die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert, wenn es klug geplant würde. Viel Beton macht es dagegen nur wesentlich teurer.
 

Fachkongress Nachhaltige Ökonomie 24. September 2014

Die Gesellschaft für Nachhaltigkeit GFN organisiert seit 2011 jährlich zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin themenbezogene Tagungen. Ich nahm am 25. September 14 zum ersten Mal teil und versprach mir Antworten auf die Fragen, wie kann man  die Menschen auf Nachhaltiges Leben und Wirtschaften aufmerksam machen? Wie die dominierende Rolle des Finanzkapitals in Schranken weisen ? Wie sieht der Plan der Wissenschaft für nachhaltiges Wirtschaften überhaupt aus? 

Ehrlich gesagt, die WissenschaftlerInnen sind genauso ratlos wie ich. Auf meine Fragen bekam ich also leider keine Antworten. 

Allerdings,  aus dem abschließenden Forum kam  für mich wiedermal die Bestätigung, dass wir es eben `EINFACH JETZT MACHEN`müssen: Global denken und lokal handeln. 

Der Lichtblick am Ende der Veranstaltung kam von Michael Müller MdB a.D., der in seinem Ausblick darauf verwies, dass sich die Ökologische Bewegung mit der Sozialen verbinden muss, weil eine Transformation der Gesellschaft eben nicht nur Umweltschutzaspekte beinhaltet, sondern auch soziale, technologische und finanzökonomische. Von ihr allein kann der Wertewandel ausgehen, um vom Wachstum Abschied nehmen zu können und damit das Klima aber auch die Ressourcen des Globus für kommende Generationen zu retten.

22. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz 26. August 2014

Städtebaulicher Denkmalschutz mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Partizipation -
ein Thema, mit dem ich mich in Quedlinburg auf dem 22. Denkmalpflegekongress vom 26.-27.08. befassen wollte. Ich versprach mir davon auch,  Erkenntnisse für die hiesigen urbanistischen Fragestellungen und durfte feststellen, dass sich die Probleme ähneln.

So können groß angelegte Bürgerbeteiligungsverfahren über mehrere Jahre laufen, ohne dass am Ende ein Image oder eine Marke, ein Flächennutzungsplan oder Verkehrskonzept heraus springt. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass städtebauliches Fachwissen nicht ersetzt, aber möglicherweise das Vertrauensverhältnis zur Stadtverwaltung repariert werden kann, wie z.B. in Ravensburg.
Bürgerschaftliches Engagement wird überall von mittleren Milieus getragen, oft initiiert von Kreativen oder Neubürgern und in der Regel aus eigener Betroffenheit heraus. Städtebauliche Planungen öffentlich zu diskutieren, bevor die Planung beauftragt wird, spart Zeit, Geld und Nerven und sorgt später für Akzeptanz, vorausgesetzt, in der Verwaltung hat jemand Erfahrung und Zeit dafür. Andernfalls lässt der Enthusiasmus schnell nach und die Sachzwänge auch bei finanzieller Förderung frustrieren.
Erfreulicherweise stellt die Bundesregierung für städtebauliche Förderung bis 2017  700 Mio € in den Haushalt ein, d.h. sogar mehr als in vorangegangenen Legislaturperioden.   Doch nicht immer braucht es viel Geld, wie die imposante Sanierungsgeschichte Wanfrieds im ehemaligen Zonenrandgebiet beweist.

 

Für mich stets besonders wichtig sind die Begegnungen mit Gleichgesinnten und bei mehr als 300 Teilnehmern bestand  kein Mangel an Pausengesprächen. Auch während der thematischen Stadtrundgänge und den Workshops stand der Meinungsaustausch ganz obenan. Erkenntnis- und Lustgewinn sind somit nachhaltig, bis zum nächsten Mal.

Halt, eins hab ich noch: Pension St. Nicolai am Margarethenbrunnen  - da hab ich geschlafen und gefrühstückt und kann die Pension nur empfehlen - preiswert ohnehin, liebevoll eingerichtet, freundliches Personal

Erfurter Arbeitstage - Die Energiewende, Herausforderung für Planung und Genehmigung 05. März 2014

Am 05. März 2014 ging es um ein wichtiges Anliegen von mir. Mein Berufsverband, der BDLA organisiert diese Weiterbildungsveranstaltung jedes Jahr und wendet sich damit sowohl an PlanerInnen als auch an Behörden und den beruflichen Nachwuchs. Daher findet die Veranstaltung meistens auf dem Campus der FHE statt, so auch diesmal.

Dr. Matrin Gude vom ThMWAT stellte eine positive Entwicklung für die Erneuerbare Energie in Aussicht, da Thüringen dazu optimale Voraussetzungen hat: keine Kraftwerke, dezentrale Erzeuger- und Verbraucherstruktur, eigenes Stromnetz. Ziele sind daher 45% EE-Anteil beim Strom und 33% bei Wärme bis 2030. Voraussetzung sei die Akzeptanz bei den Bürgern - ich frage mich wieso, denn gerade die fordern ja den Ausbau.

Gude warb für die Akzeptanz der Veränderung des Landschaftsbildes weil dieses sich ja sowieso permanenet ändere - Kulturlandschaft, der Name sagts. Er verwies auf diverse Zuständígkeiten bei Regionalplanug und -genehmmigung, auf die Notwendigkeit der Lobbyarbeit für EE und die Fördermöglichkeiten des Freistaates, besonders bei Wärme aus EE. So läßt sich Akzeptanz durch eigene Wertschöpfung und Unabhängigkeit erzeugen.

Andere Referenten betonten die Wichtigkeit der frühzeitigen Bürgerberteiligung am Beispiel des Pumpspeicher-KW Schmalwasser  oder berichteten von der erfolgreichen Einigung bei der Starkstrom-Kabel-Querung Thüringer Wald.

Gefühlt nimmt gerade die Anbaufläche von Raps und Mais den größten Anteil an der Agrarfläche in Thüringen ein - dem sei jedoch nicht so erläuterte Katrin Ammermann vom BA f. Naturschutz. Dennoch muß auch bei uns die Ackerfrucht dem Standort angepasst und auf eine  richtige Fruchtfolge geachtet werden, klaro. Übrigens: Stillegungsprämien werden nicht mehr gezahlt - es gibt keine Brachflächen mehr.

 

Mitglied im Arbeitskreis Städtebau und Freiraumplanung des DBLA

Dies bringt bei jeder AK-Sitzung interessante Einblicke in den aktuellen Stand von Städtebau und Landschaftsarchitektur in Deutschland mit sich, der Themenkreis erstreckt sich dabei von DIN-Normung bis hin zu "Stadtentwicklung durch Landschaftsarchitektur". 

Wie unser Berufverband in den anderen Bundesländern wirkt ist dabei ebenso wichtig wie der Erfahrungsaustausch bei spezeillen Aktionen.

Podiumsdiskussion "Wem gehört die Stadt?"

06.12.2013, 19:30-21:00  Kunsthaus Michaelisstr. 34, Erfurt

Podium mit Leonie Baumann (Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Gründerin der Initiative Stadt Neudenken), Dirk Kiefer (Leiter der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft), Tobias J. Knoblich (Kulturdirektor der Stadt Erfurt).

Moderation: Volker Hinck (Politikwissenschaftler, erfurter kommunal buero)

 

Wer ist die Stadt? - Welche Stadt wollen wir?

Seit Jahren entwickeln viele Initiativen, Organisationen und Institutionen einer zivilgesellschaftlich geprägten Stadtentwicklung konstruktive, partizipative sowie mit- und selbstverantwortete Modelle. Eine neue Liegenschafts- und Bodenpolitik muss hierauf eingehen und somit einen substantiellen Beitrag zum Erhalt und der Weiterentwicklung der kulturellen Vielfalt in den Städten leisten, wodurch eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der bürgerschaftlichen Identifikation ermöglicht wird.

 

Fachtagung "Wohnquartiere zukunftsfähig gestalten"

 

11.04.2013, 11-16:00 Uhr

Veranstalter:  Institut f. Stadtforschung und Kommunikation ISP an der FH Erfurt, Altonaer Str. 25, Lehrstuhl von Frau Prof. Dr.-Ing. Heidi Sinning

 

Weitreichende Transformationsprozesse führen zu vielfältigen  Herausforderungen in Wohnquar tieren. Klimaschutz und -anpassung, sozial stabile Bewohnerstrukturen, aktive Partizipation sowie ein erfolgreiches Stadtmarketing sind zentrale Handlungsbereiche der Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Die Fachtagung „Wohnquartiere zukunftsfähig gestalten. Integrierte Aufwertungsstrategien in Forschung und Praxis auf dem Prüfstand“ wird im Rahmen der BMBF-Forschungsprojekte „Wohnen in Plattenbausiedlungen. Wohnqualität bei niedrigen Kosten (WiP)“ und „Images innenstadtnaher Wohnquartiere (ImiWo)“ durchgeführt.

URBIO Workshop zur Nachhaltigkeit

Mittwoch 20. März 2013: 13.30 – 18.00 Uhr

Veranstalter Fakultät Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Erfurt & URBIO - Prof. Dr. Norbert Müller & und BDLA Thüringen - Dr. Rüdiger Kirsten

Ort Fachhochschule Erfurt, Fakultät LGF, Studiengang Landschaftsarchitektur

 

Leitfäden und Zertifizierungssysteme zur Nachhaltigkeit finden in der Architektur bereits seit mehreren Jahren Anwendung. Vergleichbare Instrumentarien sind in der Landschaftsarchitektur noch in den Anfangsstadien. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit in der Landschaftsarchitektur und speziell in der Grünflächengestaltung?

Wie lassen sich Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Planung,

Gestaltung, Ausführung und Pflege systematisch umsetzten und kontrollieren?

Im Rahmen dieser Tagung wurden bisherige Ansätze von Leitfäden und Zertifizierungssystemen zur Grünflächengestaltung vorgestellt und diskutiert.

Hier der Link zum URBIO-Index Bewertungssystem

Moderation eines Workshops zum Demografischen Wandel zwischen Verdichtung und Entleerung

28. Februar 2013, Bürgerhaus SAALBAU Gallus,
Frankfurt am Main, Veranstalter Stiftung Schloß  Ettersburg

 

Wie lässt sich Verdichtung, und wie lässt sich Entleerung attraktiv, lebenswert und zukunftsfähig gestalten? Öffentlichen Plätzen, Räumen und Flächen kommt hier besondere Bedeutung zu. Anhand von Praxisbeispielen sowohl aus prosperierenden als auch schrumpfenden Kommunen sollen Möglichkeiten diskutiert sowie erfolgreiche Konzepte alternativer Akteurs- und Finanzierungskonstellationen vorgestellt werden.

Für mich ergab sich hier die Möglichkeit, einen Worshop zu moderieren, bei dem es um aktuelle Formen der Bürger-Beteiligung ging. Sei es bei den Planungen öffentlicher Räumen für eine immer älter und bunter werdende Einwohnerschaft, oder bei den Anpassungsmaßnahmen, die Städte treffen müssen, um mit dem Klimawandel klar zu kommen aber auch wenn große kommunale Bauvorhaben, wie die Sanierung der Schumann Magistrale in Leipzig zur Partizipation drängen. Immer geht es darum, mit den Anwohnern und Betroffenen frühzeitig in einen Dialog zu treten, um Zeit und Geld zu sparen, aber auch eine Lösung zu finden, die für alle akzeptabel ist.

 

Nachhaltigkeit im Finazkapitalismus - Herausforderung für das Verhältnis Markt-Staat

23.05.2012, um 15.00 Uhr bis 25.05.2012, um 14.00 Uhr

Erfurt, Ursulinenkloster, Anger 5 in Kooperation mit BUND Thüringen und der Evangelischen Akademie Thüringen

 

Klimawandel, Umweltzerstörungen, die Begrenztheit von Ressourcen und wachsende Müllberge machen bei fortdauernder Orientierung am „immer mehr“ den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise erforderlich.

Von zentraler Bedeutung ist hierfür die Energiewende. Mit ihr sind zugleich Weichenstellungen für das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der Zukunft verbunden. Es gilt, Nachhaltigkeit in ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension zu verwirklichen.

Wie soll der dafür nötige Strukturwandel gestaltet werden? Welche (Neu-)Interpretation des Verhältnisses von Markt und Staat ist dafür angezeigt?