S C H L E Y   &   P A R T N E R
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Portrait Kristiane Schley

M E H R

über mich erfahren Sie in `meinem geheimen Garten` ,  in dem ich meine zwei persönlichen Gärten vorstelle.

Seit 2011 engagiere ich mich für die Erfurter Transition Town Initiative und damit für meine Stadt im Wandel hin zu mehr Partizipation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Quelle: Fotolia/Morphart

So

28

Sep

2014

Beteiligung am Workshop östliche Krämpfervorstadt

Das war für alle das erste Mal. Und es hat erstaunlich gut geklappt. 

Das moderierte Beteiligungsverfahren zur Vorbereitung des Rahmenplanes Östliche Krämpfervorstadt am 27. September war der Auftakt zu einer umfangreichen Stadtplanung, die im Jahre 2035 abgeschlossen sein soll. Dann stehen zwischen Leipziger Straße, Güterbahnhof, den Bahngleisen nach Sondershausen und der Uhlwormstraße nicht nur neue Wohnhäuser sondern auch Fahrradständer, Straßenbäume und Gewerbehallen, Straßencafes und E-Car-Stromsäulen. 

Soweit zumindest der Plan, den wir an den 4 Thementischen gestern gemeinsam mit VertreterInnen des Stadtentwicklungsamtes und des Büros für urbane Projekte entwickelten. Strategische Fragen zur zukünftigen Bedeutung der Krämpfervorstadt, Mobilität, soziales und kulturelles Zusammenleben sowie Grünflächen und Umweltschutz standen in Fokus  und auch die Verheißung, dass wir hiermit die einmalige Chance haben, einen Stadtteil mit Modellcharakter für eine enkeltaugliche Stadt zu schaffen.

Am Ende waren die ca. 30 Beteiligten einmütiger Meinung, dass dieser Workshop ein guter Anfang war, ein nahezu perfektes Ergebnis erbracht hat und die Umsetzung nun ebenso konstruktiv angegangen werden soll. Das bedeutet aber auch, die Bürger weiterhin ein zu beziehen und nicht nur als Inspiratoren zu befragen.
Die organisatorischen Strukturen für eine derartig umfangreiche und verantwortungsvolle Zusammenarbeit bestehen derzeit jedoch nicht. Sie zu schaffen darf die Aufgabe der nächsten Zeit sein und ich bin mir sicher, dass wir das genauso konstruktiv und visionär hin  kriegen wie diesen Workshop gestern.

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Fr

26

Sep

2014

Erfurts Bürgerbeteiligungshaushalt

Seit 3 Jahren wirbt die Stadtverwaltung für den Bürgerbeteiligungshaushalt und lädt uns Erfurter ein, darüber mit zu bestimmen. Um es vorweg zu nehmen - der Erfolg ist Null.

Das liegt leider auch der nahezu vollständigen Gleichgültigkeit von uns Bürgern selbst, denn als ich am 24.09. in Haus Dacheröden zur 1. Veranstaltung kam, waren nicht mehr als eine Handvoll Bürger anwesend. Schade eigentlich, denn es liegen grundsätzliche Dinge im Argen, die wir einfordern sollten.

 

Der Stadtrat beschloss 2013 bereits, dass die StV  ein Konzept für Bürgerbeteiligung erstellen soll. Das hat noch nicht einmal angefangen. Es ist weder klar, mit welchem Personal ein Dialog mit den Bürgern in Gang gesetzt werden, noch wie der organisiert werden soll. Dabei machen uns andere Städte dies bereits erfolgreich vor. Und damit gute Erfahrungen.

Eine erste Gelegenheit dazu ergäbe sich beispielsweise beim Beteiligungsprozess  der städtebaulichen Entwicklung  bei ICE-City und Krämpfervorstadt.

 

Es ist nicht so leicht, die komplexen Bedingungen zu durchschauen, die eine echte Bürgerbeteiligung momentan verhindern, dazu braucht es Willen und Verständnis, Vertrauen und Zeit von Seiten der Bürger und der Verwaltung. Und eben auch eine Form, wie das gemacht werden kann, z.B. mit einem ständig besetzten Bürgerbüro, das als unabhängiges Scharnier zwischen StV und Erfurtern vermittelt und so die Kommunikation auf mehreren Ebenen organisiert. Nicht nur in Form von Pressearbeit, sondern mit phantasievollen Aktionen und Publikationen, vertrauensvollem Kontakt zu den lokalen Netzwerken und eben auch mit Personen, die einfach mal zuhören. 1,256 Mio € umfasst allein das Budget des Sachgebietes Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit und 18 kommunale Angestellte sorgen dafür, dass es jährlich ausgegeben wird. Wofür ? Bislang jedenfalls nicht effektiv genug, um den Beschluss des Stadtrates mit Leben zu erfüllen.

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Mi

20

Aug

2014

TTIP & CETA

Unsere Stadt - TTIP-Freie Zone - Wahlprüfsteine für Kandidat_Innen zur Landtagswahl

 

Im Bündnis mit lokalen Gruppen möchten wir den Kandidat_Innen der Landtagswahlen Gelegenheit geben, sich zu äußern. Die Gretchenfrage lautet: Wie hältst Du´s mit CETA & TTIP ?

Wir erwarten klare Bekenntnisse, Wahlkampf zu den sonstigen Themen findet an diesem Abend nicht statt.

Die Moderation übernimmt Maritta Strasser, Campaignerin bei Campact e.V.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich per Livestream gesendet und aufgezeichnet - Fragen und Kommentare aus dem Publikum sind willkommen, zudem können Fragen interaktiv über einen Chat-Livestream gestellt werden.

Wir laden ein ins Haus 8/ Audimax (FH Erfurt, Altonaer Straße 25) am 2. September um 18:30 Uhr.

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Mo

16

Jun

2014

Fest der Krummen Gurke

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Mo

24

Mär

2014

Unsere Kampagne war erfolgreich

`Die Wende selber machen`-  unter diesem Motto hatten wir auf drei Veranstaltungen auf den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Mobilität, Erneuerbaren Energien und Konsum hingewiesen und die 6 ReferentInnen ausgewählt, die das Bild- und Kenntnisreich erläuterten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für ihr Engagement.

 

Wir haben insgesamt 84 ErfurterInnen erreicht, das ist nicht gerade ne Menge und vermutlich sinds auch gerade die, die sich bereits mit diesem Thema auseinenader gesetzt haben.

Auf der anderen Seite, wir haben gelernt, wie Veranstaltungen organisiert werden, welche Öffentlichkeitsarbeit sich am besten eignet und dass es gar nicht so viel kostet. Hauptsächlich Engagement.

 

Inhhaltlich war für mich die Veranstaltung zu Konsum & Klimaschutz am nachhaltigsten: Autofahren, Fliegen, viel Fleisch essen und in einer zu großen Wohnung mit konventioneller Heizung wohnen - das geht gar nicht. Und ist doch Alltag bei uns allen. Fast allen. Denn einige Leute haben statt 11 t CO2 pro Jahr wie im Durchschnitt jede_r Deutsche eben nur 6 t zu verantworten. Das gelingt ihnen durch Carsharing, Rad- und Bahnfahren, bewussten Konsum, Vegetarisch-Vegane Lebensweise und vorschriftsmäßig gedämmten Wohnraum.

Doch um die weltweiten Klimaziele zu erreichen dürften wir Bewohner der Industrieländer lediglich 1 t  -  in Worten EINE Tonne CO2 - mit unserem Lebensstil emmittieren. Da helfen nur noch politischer Druck bei Wahlen, Klimaschutz-Kampagnen oder die Unterstützung von nachhaltigen Unternehmungen.

 

FAZIT: Klimaschutz geht uns alle an, jeder kann dazu beitragen und auf jede Art und Weise. Wir müssens nur machen.

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was bisher geschah

Vor zwei Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, was alles geht. Und vor allem wie schnell. Gerade noch eröffneten wir am 10. Juni unseren interkulturellen Gemeinschaftsgarten in der Metallstraße, da werden wir im August schon Teil einer Solidarischen Landwirtschaft  mit Diestels Sonnengarten. 2 junge Gärtner versorgen uns nun wöchentlich mit organisch-biologisch erzeugtem Gemüse aus der Gegend hier und wir sichern den Unterhalt ihres Betriebes.

Der Garten war ein Projekt, das wir gleich zu Beginn in Angriff nahmen. Im Februar 2012 hatten wir bereits an der Metallstraße ein Grundstück gepachtet, ein aufgelassener Obst-Garten, der den Malzwerken AG gehört. Zunächst gab es eine Müll-, Räum-  und  Baumschnittaktion, dann wurde ein Bauwagen  hineingerollt und im April das erste Gemüse angepflanzt. Am 06. Juni 2012 öffnete das Paradies im Rahmen von OpenGarden offiziell seine nagelneuen Tore und im September feierten wir ein Erntefest mit  Lifemusik. Sogar die alte Halle haben wir verschönert : ein buntes Graffiti ziert nun die häßliche Rückwand und lädt in den Garten ein. Natürlich waren wir schon im Radio und im MDR und am Tag der Nachhaltigkeit auf dem Anger: tue Gutes und rede darüber !